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Antibiotikaeinsatz in der Tierhaltung weiter rückläufig

Antibiotikaeinsatz in der Tierhaltung weiter rückläufig

DBV: Landwirte nehmen ihre Verantwortung wahr

Der Einsatz von Antibiotika in der Tierhaltung ist im Jahr 2013 weiter zurückgegangen. Damit setzt sich der Trend des Vorjahres fort. Das zeigen aktuelle Zahlen des Bundesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL). Demnach sank die Gesamtmenge von Antibiotika für die Nutztier- und Heimtierhaltung, die von pharmazeutischen Unternehmen und Großhändlern an Tierärzte abgegeben wurde, im Jahr 2013 um 167.000 kg im Vergleich zum Vorjahr auf 1.452.000 kg. Die Abgabemengen so genannter Reserveantibiotika liegen weiterhin auf einem sehr geringen Niveau. Die zuständigen Tierärzte und Landwirte achten auf eine Minimierung des Risikos von Resistenzbildungen, stellte der Deutsche Bauernverband (DBV) anlässlich dieser Entwicklungen fest.
 
Die Landwirtschaft nehme die Problematik resistenter Keime in der Nutztierhaltung ernst und sei sich ihrer Verantwortung für die Gesundheit der Nutztiere und der Verbraucher sehr bewusst. In den vergangenen drei Jahren sei das Antibiotika-Monitoring im Rahmen des QS-Systems auf den Weg gebracht worden. Damit werde das Ziel verfolgt, den Antibiotikaeinsatz zu minimieren und die Entwicklung von Resistenzen einzuschränken, betonte der DBV.
 
Klar müsse aber auch sein, dass Tiere erkranken können und dann eine wirksame medikamentöse Behandlung benötigen. Deshalb sei ein genereller Verzicht auf Antibiotika in der Nutztierhaltung aus Gründen des Tierschutzes auch in Zukunft nicht möglich, so der DBV.

 

www.bauernverband.de

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